August 2017

Liebe Freundinnen und Freunde,

dieses Jahr feierten wir unser fünfzehnjähriges Jubiläum mit einem  schönen Fest für Freunde und Spender. Es gab viele Auftritte von niederländischen und armenischen  Künstlern, alles unentgeltlich! Auch dieses Jahr besuchten unsere Kinder ein Sommercamp, von dem aus  sie einige schöne  Ausflüge machten. Sie freuten sich alle sehr, schlossen  neue Freundschaften und auch die Eltern waren begeistert. Insgesamt waren es neunzig Kinder, auch einige arme “Nicht-Rafaëlkinder”  und Geschwister durften mit. Darunter waren auch drei Kinder aus einem Grenzdorf,  dessen Familien aus ihrem  Haus in Nagorno Karabach vertrieben wurden und jetzt in einem baufälligen Haus  in Armenien wohnen.

Zur Zeit fliegt ein Mitglied unserer  Stiftung nach Armenien,  um Kinder und Kontaktpersonen an Ort und Stelle zu besuchen. Auch aus Armenien bekamen wir Glückwünsche und Danksagungen zum Jubiläum. Als Anlage einige Beispiele.Wir danken allen Unterstützern und Spendern  für ihre Hilfe im Namen der Kinder und Eltern und wünschen Euch eine friedliche schöne Zeit.

Mit herzlichen Grüßen,
Josefien Hendrix, stellv.Vorsitzende
Stiftung Rafaël, www.strafael.nl

 
 
 
 
 
 
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 Liebe Freundinnen und Freunden,

Gerne möchte ich Sie diesmal etwas mehr über die gegenwärtige Situation in Armenien erzählen. Eine Situation die jedes Jahr für die meiste Armenier schwieriger wird durch Arbeitslosigkeit und Armut, also auch für unsere Kinder. Durch Auswanderung von viele Männer nach Russland auf der Suche nach Arbeit verringerte sich die Bevölkerung von drei Millionen zu zweieinhalb Millionen (vielleicht inoffiziell noch weniger).

Im Frühjahr ist der Streit in Nagorno Karabach wieder entflammt und in April wurden mehr als hundert Soldaten getötet so auch viele Bürger.Viele Leuten ergriffen die Flucht nach Armenien, dass zur Zeit auch viele Flüchtlingen aus Syrien (Aleppo) aufnimmt.Und jetzt ist auch die Politische Lage in eigener Land kritisch und fördern die Bürger das zurücktreten vom Präsidenten. Die aussichtslose Lage fördert ihren Preis.Naamloos 7

Positive Berichten kommen von unsere Kontaktpersonen in Armenien.Viele von 'unsere' Kinder haben auch dieses Jahr teilgenommen an einem fünf täglicher Sommercamp. Unser Kontaktperson Hrach aus Vanadzor bekam das Projekt von European Association for Local Democracy; wir zahlten nur für den Transport für alle Kinder.Unser Kontaktperson Mariam aus Gyumri fand eine Organisation die viele Kilogrammen Kleider schenkte für die arme Kinder in Gyumri; auch wir zahlten nur für den Transport.

Und unser Kontaktperson Lala aus Yerevan (die in April eine Monat bei mir zu Gast war) verkaufte Hand-gebastelte Puppen in die Straßen für die Flüchtlingen aus Nagorna Karabach die ohne etwas in die Hauptstadt ankamen. In Charentzavan organisiert unser Kontaktperson Husik nächstes Jahr mit Zustimmung von Bürgermeister und Gemeinde ein Spielpark der nach unser Gründer genannt werden soll.

So bedeuten die sehr aktive Kontaktpersonen in Armenien eine grosse Hilfe für unsere kleine Organisation.Naamloos 8

Über „unsere“ sechsundsechzig Kinder:
zweiunddreißig Kinder im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren besuchten das genannte Sommerlager und waren sehr glücklich. Viele weinten beim Abschied. Während der Ferien fanden auch Bildungsveranstaltungen zu der Geschichte und den Denkmälern der Provinz Lori statt, dies war der Grund für die Altersbegrenzung der Teilnehmer. Nächstes Jahr hoffen wir, all unseren Kindern wieder eine Woche Ferien anbieten zu können; es hat sich als sehr wichtig erwiesen für die geistige und körperliche Entwicklung der Kinder.
Zum Glück haben wir dieses Jahr keine schwerkranken Kinder, nur zwei Kinder warten noch auf eine Operation. Für Nikoloz (siehe letzter Rundbrief) fanden wir einen französisch-armenischen Handchirurgen, der in den Sommerferien umsonst in Armenien operiert. Allerdings fuhr er dieses Jahr nach Nagorna Karabach, um die vielen Verwundeten dort zu versorgen.
Und dann wartet noch Anjela Parsadanyan, ein Mädchen, geboren 2002, mit Osteomyelitis. Sie hatte schon zwei Operationen am Bein und braucht eine dritte, doch jetzt findet man keine Spender mehr. Die alleinstehende Mutter ist verzweifelt, weil das Kind bald zu alt für die Operation sein wird.
Wir bekamen auch ein neues Kind in Yerevan, dessen Eltern aus Nagorno Karabach flohen, nachdem die Azeris die Großeltern im Beisein des Kindes exekutierten und ihnen die Ohren abschnitt. Ich erspare Ihnen die Bilder,  die im Internet zu sehen waren.

Hoffentlich ändert sich die Situation bald, nicht nur in Armenien, sondern in der ganzen Welt, die jetzt so viel Leiden, Unruhe und Kriege zu ertragen hat.

Soweit die neuesten Nachrichten. Wenn Sie Fragen haben über die Kinder oder unsere Stiftung, können Sie eine Mail schreiben. (strafael@xs4all.nl)
Unser ganzer Vorstand (siehe www.strafael.nl) dankt Ihnen sehr, sehr herzlich für ihre mentale und finanzielle Unterstützung und wünscht Ihnen
eine harmonische, leichte, wunderschöne Sommerzeit.

Mit herzlichen Grüßen,
Josefien Hendrix, stellv.Vorsitzende
Stiftung Rafaël, www.strafael.nl

 

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